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Portraitfoto von Seeda Ahmad-Kreuzer

Für eine KI, die die Menschlichkeit bewahrt

In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz längst Einzug in unseren Alltag gehalten hat, reicht es Seeda Ahmad-Kreuzer nicht, nur an der technologischen Spitze zu stehen. Sie hat eine Mission: Mit ihrem Unternehmen AI Humanity will sie eine KI schaffen, die nicht nur intelligent ist, sondern auch ethisch handelt. „Die Zukunft der KI ist nicht nur ein Produkt der Technologie, sondern ein Spiegelbild menschlicher Werte“, erklärt sie mit Überzeugung.

zur Person

Seeda Ahmad-Kreuzer

Vipada „Ela“ ist Gründerin von AI Humanity. Sie wuchs als Straßenkind in einem Dorf in Thailand auf und arbeitete nach ihrem Studium über 24 Jahre im internationalen Marketing.

Kurz gefasst

AI Humanity

Im Überblick

  • Ziel von AI Humanity ist die erste ethisch korrekte KI, frei von Vorurteilen und Diskriminierung
  • Anlass ist, dass KI wie Gesichtserkennung Frauen und andere Ethnien oft kaum berücksichtigt
  • Ihr Ansatz verbindet technologische Innovation mit kultureller Sensibilität

Seedas Weg begann weit entfernt von den glitzernden Tech-Metropolen der Welt: in einem kleinen Dorf in Thailand, abgeschnitten von jeglicher Elektrizität und Infrastruktur. Als Straßenkind lernte sie früh, was es heißt, sich in einer Welt durchzusetzen, die einem nicht immer wohlgesonnen ist. Doch gerade diese Erfahrungen prägten sie und gaben ihr die Stärke, immer weiterzugehen. „Jeder Moment, jede Herausforderung hat mich zu der gemacht, die ich heute bin“, sagt sie rückblickend.

Nach ihrem Studium in Kommunikationswissenschaften arbeitete Seeda mehr als 24 Jahre im internationalen Marketing und erkannte dabei eine immer drängendere Problematik: Technologische, KI-gestützte Entwicklungen, wie Gesichtserkennung werden oft mit einem eingeschränkten Blickwinkel gestaltet. Frauen oder Menschen anderer Ethnien als die der Entwickler, werden kaum berücksichtigt – ein Umstand, der für Seeda schlicht nicht akzeptabel ist.

Mit AI Humanity hat Seeda eine Initiative geschaffen, an dem Technologie nicht über den Menschen steht, sondern für ihn arbeitet. Ihr Ziel: die erste ethisch korrekte KI zu entwickeln. Eine KI, die frei von Vorurteilen, Rassismus, Sexismus und Diskriminierung ist. „Wir wollen, dass Technologie für alle zugänglich ist – ohne die Barrieren, die durch unausgewogene Datensätze entstehen“, erklärt sie.

Ihr Ansatz kombiniert technologische Innovation mit kultureller Sensibilität. Seeda betont: „KI muss die Vielfalt der Welt widerspiegeln, um wirklich allen Menschen dienen zu können.“ Genau deshalb setzt sie sich leidenschaftlich für die Ausbildung und Sensibilisierung von Unternehmer:innen ein, um Technologien zu schaffen, die integrativ und menschenzentriert sind.

Auf einen Blick

Hintergrundinfos zum Gast zusammengefasst

Wer ist Seeda Ahmad-Kreuzer?

Gründerin von AI Humanity. Sie wuchs als Straßenkind in einem Dorf in Thailand auf und arbeitete nach ihrem Studium über 24 Jahre im internationalen Marketing.

Was ist AI Humanity?

Eine Initiative von Seeda Ahmad-Kreuzer mit dem Ziel, die erste ethisch korrekte KI zu entwickeln, die frei von Vorurteilen, Rassismus, Sexismus und Diskriminierung ist.

Welches Problem will AI Humanity lösen?

KI-gestützte Entwicklungen wie Gesichtserkennung werden oft aus eingeschränktem Blickwinkel gestaltet, sodass Frauen und Menschen anderer Ethnien kaum berücksichtigt werden.

Welcher Ansatz steckt hinter AI Humanity?

Seeda Ahmad-Kreuzer kombiniert technologische Innovation mit kultureller Sensibilität und setzt auf Ausbildung und Sensibilisierung von Unternehmerinnen und Unternehmern für integrative Technologien.

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