Seedas Weg begann weit entfernt von den glitzernden Tech-Metropolen der Welt: in einem kleinen Dorf in Thailand, abgeschnitten von jeglicher Elektrizität und Infrastruktur. Als Straßenkind lernte sie früh, was es heißt, sich in einer Welt durchzusetzen, die einem nicht immer wohlgesonnen ist. Doch gerade diese Erfahrungen prägten sie und gaben ihr die Stärke, immer weiterzugehen. „Jeder Moment, jede Herausforderung hat mich zu der gemacht, die ich heute bin“, sagt sie rückblickend.
Nach ihrem Studium in Kommunikationswissenschaften arbeitete Seeda mehr als 24 Jahre im internationalen Marketing und erkannte dabei eine immer drängendere Problematik: Technologische, KI-gestützte Entwicklungen, wie Gesichtserkennung werden oft mit einem eingeschränkten Blickwinkel gestaltet. Frauen oder Menschen anderer Ethnien als die der Entwickler, werden kaum berücksichtigt – ein Umstand, der für Seeda schlicht nicht akzeptabel ist.
Mit AI Humanity hat Seeda eine Initiative geschaffen, an dem Technologie nicht über den Menschen steht, sondern für ihn arbeitet. Ihr Ziel: die erste ethisch korrekte KI zu entwickeln. Eine KI, die frei von Vorurteilen, Rassismus, Sexismus und Diskriminierung ist. „Wir wollen, dass Technologie für alle zugänglich ist – ohne die Barrieren, die durch unausgewogene Datensätze entstehen“, erklärt sie.
Ihr Ansatz kombiniert technologische Innovation mit kultureller Sensibilität. Seeda betont: „KI muss die Vielfalt der Welt widerspiegeln, um wirklich allen Menschen dienen zu können.“ Genau deshalb setzt sie sich leidenschaftlich für die Ausbildung und Sensibilisierung von Unternehmer:innen ein, um Technologien zu schaffen, die integrativ und menschenzentriert sind.



