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Die Zukunft der Arbeitswelt: Unsere Kollegin Arijana und Paulos Mesghina im Gespräch - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Die Macht der Stimme

Sprachassistenten sind spätestens seit ChatGPT in aller Munde. Doch was passiert, wenn die Hände beschäftigt sind und nicht tippen können? Es ist Zeit, mehr zu sprechen und weniger zu schreiben.

Yannic Maurer und Paulos Mesghina bei der Arbeit im Co-Working-Space in ihrer Start-up-Heimat in Stuttgart - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Kurz gefasst

  • Paulos Mesghina hat Voiceagenten 2019 gegründet, seit 2020 ist Yannic Maurer als Mitgründer an Bord.
  • Das Unternehmen entwickelt sprachbasierte Assistenten für den beruflichen Alltag und Umgebungen mit den Händen voll zu tun.
  • Referenzprojekte umfassen eine digitale Gesundheitsergänzung für die Betriebskrankenkasse BKK VBU und ein sprachbasiertes Zeiterfassungssystem für Lexware.
  • Paulos Mesghina hat an der Universität Hohenheim studiert und war vor der Selbstständigkeit beim Prüfdienstleister DEKRA tätig.
  • Laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2022 nutzt jede zweite Person in Deutschland Sprachtechnologien im Alltag.

“Alexa, wie kann ich meine Stimme noch besser in meinem Job einsetzen?“

Eine Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2022 hat ergeben: Jede zweite Person in Deutschland nutzt im Alltag die Möglichkeit, per Sprache Informationen abzufragen und Geräte zu steuern. Kein Wunder, bedenkt man, dass fast jeder Deutsche unter 50 Jahren ein Smartphone hat und in jedem viertel Haushalt hierzulande ein Smart Speaker genutzt wird. Für Konsumenten ist es also schon lange kein „Neuland“ mehr, per Stimme mit einem digitalen Assistenten zu interagieren.

Voiceagenten-Gründer Paulos Mesghina im Portrait
Unternehmen müssen anfangen, sich mit Sprachtechnologien auseinanderzusetzen, damit sie diese Welle reiten und nicht davon überrollt werden.
Paulos Mesghina

Aber im Berufsalltag? Hier gibt es noch viel ungenutztes Potenzial. Wer dieses nutzen möchte, braucht die passenden Werkzeuge – das Einsatzgebiet von Alexa-Champions wie Paulos Mesghina. Paulos ist sogenannter „Voice Designer“ und hat im Jahr 2019 das Start-Up Voiceagenten gegründet. Im Jahr 2020 kam sein Freund Yannic Maurer mit hinzu. Ihr Spezialgebiet: Das Leben erleichtern mithilfe digitaler Sprachassistenten. Sie haben beispielsweise für die Betriebskrankenkasse BKK VBU eine digitale Ergänzung zu ihrem Gesundheitsangebot entwickelt und für uns bei Lexware ein sprachbasiertes Zeiterfassungssystem kreiert.

Wir haben Paulos in einem Interview gefragt, was ihn und sein Team bei Voiceagenten antreibt, wie er unseren Lexware Zeiterfassungsskill entwickelt hat und wie er die Zukunft von Voice-Lösungen in unserer Wirtschaft sieht:

Voice-Apps zu entwickeln, war für den gebürtigen Stuttgarter Paulos zunächst eine private Leidenschaft. Dem Studium an der Universität Hohenheim und dem Berufseinstieg beim Prüfdienstleister DEKRA folgte der Sprung in die Selbstständigkeit mit den Voiceagenten. Das Ziel: Den Austausch zwischen Mensch und Maschine noch natürlicher machen. Denn was nützen die tollsten KI-Anwendungen, wenn sie sich nicht intuitiv bedienen lassen?

Intelligente Sprachassistenten erleichtern gerade dann das Leben, wenn man alle Hände voll zu tun hat – oder wie Paulos sagt: „hands and eyes busy“. In vielen Berufen sind die Hände permanent beschäftigt, haben Werkzeuge in der Hand oder bedienen Maschinen. Der Mund und die eigene Stimme hingegen sind meistens „frei“ und warten auf ihren Einsatz.

Die Gründer der Voiceagenten: Yannic Maurer und Paulos Mesghina vor ihrem Büro in Stuttgart - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story
Yannic Maurer und Paulos Mesghina im Gespräch mit Arijana Buric von Lexware - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Nichts ist natürlicher als die eigene Stimme

Für viele Digitalisierungsskeptiker oder in Handwerksbetrieben sind Sprachassistenzsysteme  ein einfacher, leicht erlebbarer Einstieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz. Denn statt Tastatur und Maus braucht es für die Lösungen der Voiceagenten das natürlichste und älteste „Medium“ der Menschheit: die Stimme. Nur sitzen die Anwender nun nicht wie in der Steinzeit an einem Lagerfeuer in einer Höhle, sondern an einem modernen Arbeitsplatz.

Lexware Zeiterfassung

Arbeitszeiten erfassen ging noch nie so einfach – mit unserem kostenlosen sprachbasierten Zeiterfassungsskill

Alle Hände voll zu tun und keine Lust auf noch mehr vermeidbaren Papiermüll? Dann nutze jetzt unsere einfache Zeiterfassungslösung für dein Alexa-Gerät oder für dein Smartphone per Alexa-App. Die perfekte Möglichkeit, um schnell und organisiert Arbeitszeiten zu erfassen und so gesetzeskonform zu arbeiten.

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Ein weiterer Vorteil: Die Lösungen der Voiceagenten sind oft kleine Digitalisierungsmaßnahmen, die schnell angebunden und einfach zu bedienen sind. Schließlich muss es nicht immer das große Digitalisierungsprojekt sein, um den Arbeitsalltag effizienter zu gestalten.

Wie wichtig Sprachassistenten in unserem Arbeitsalltag werden und welche Aufgaben sich künftig von einer KI automatisiert erledigen lassen, wird die Zukunft zeigen. Für Paulos ist aber eines sicher: „Sobald Sprachassistenten persönlicher werden, erkenne viele Menschen erst den Mehrwert.“

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voiceagenten.com
© Foto Credits:
Steffen Müller-Klenk
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Häufige Fragen zu

Voiceagenten

Was macht Voiceagenten?

Voiceagenten entwickelt digitale Sprachassistenten, die den Arbeitsalltag erleichtern. Paulos Mesghina gründete das Unternehmen 2019, 2020 kam sein Freund Yannic Maurer dazu. Das Ziel: den Austausch zwischen Mensch und Maschine natürlicher machen. Denn was nützen die besten KI-Anwendungen, wenn sie sich nicht intuitiv bedienen lassen?

Wo helfen Sprachassistenten im Beruf am meisten?

Überall dort, wo man alle Hände voll zu tun hat. In vielen Berufen sind die Hände permanent beschäftigt, halten Werkzeuge oder bedienen Maschinen – Mund und Stimme sind dagegen meist frei. Genau hier liegt im Berufsalltag noch viel ungenutztes Potenzial.

Wie verbreitet ist Sprachsteuerung in Deutschland?

Laut einer Bitkom-Umfrage von 2022 nutzt jede zweite Person in Deutschland die Möglichkeit, per Sprache Informationen abzufragen und Geräte zu steuern. Fast alle unter 50 haben ein Smartphone, in jedem vierten Haushalt steht ein smarter Lautsprecher. Für Privatleute ist das längst kein Neuland mehr.

Warum ist Sprache ein guter Einstieg in KI?

Weil es statt Tastatur und Maus nur das natürlichste und älteste Medium der Menschheit braucht: die Stimme. Gerade für Skeptische und für Handwerksbetriebe ist das ein leicht erlebbarer Einstieg. Dazu kommt, dass solche Lösungen oft kleine Maßnahmen sind – schnell angebunden und einfach zu bedienen. Es muss nicht immer das große Digitalisierungsprojekt sein.

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