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Felix von der Laden und Christian Steiger

Vom Kinderzimmer zum YouTube-Unternehmer

Felix von der Laden spricht über seine Reise vom Minecraft-Kanal zum Unternehmer mit zehn Mitarbeitenden und warum er sich bewusst für die Rückkehr zum Solo-Creator entschieden hat. Ein Gespräch über Spaß, Verantwortung und echtes Unternehmertum.

Das nimmst du von
Felix von der Laden
mit
  • Unternehmerisches Denken lernst du auch im Spiel. Auf einem Minecraft-Server baute Felix ein Kaufhaus und vermietete die Läden an andere Spieler weiter. Für die Verlosung eines Shops legte er den YouTube-Kanal an, der später sein Beruf wurde.
  • Mehr Leute machen dein Geschäft nicht automatisch besser. Zum Höhepunkt hatte er zehn Festangestellte, Merch, Agentur und Produktion. Den größten Gewinn brachten trotzdem immer die Videos selbst, weil dort die Kosten am niedrigsten waren.
  • Du musst nicht immer weiter wachsen. In der Corona-Zeit drehte er gezwungenermaßen wieder allein und merkte, dass ihm das mehr liegt. Danach baute er das Drumherum bewusst ab.
  • Erklär deinem Publikum, was sich ändert. Sein erster Kameramann war für einen Solo-YouTuber ein Bruch. Er führte ihn als Teammitglied ein, nicht als fremde Person.

Felix von der Laden, unter dem Namen „Dner“ bekannt geworden, ist einer der reichweitenstärksten YouTuber Deutschlands. Aufgewachsen mit mehreren Geschwistern in der Nähe von Lübeck, zog er zum Studium nach Köln und baute dort über Jahre seinen Kanal und ein eigenes Unternehmen auf.

Im Gespräch mit Christian Steiger erzählt er, wie aus einem Hobby im Kinderzimmer ein Beruf wurde, warum Spaß für ihn an erster Stelle steht und weshalb er sich nach einer Phase mit eigenem Team bewusst wieder für das Solo-Unternehmertum entschieden hat.

Vom Kinderzimmer auf die große Bühne

Von der Laden begann als Teenager mit Gaming-Videos, zunächst ohne dass seine Familie davon wusste. Am Tag seiner Abizeugnis-Verleihung knackte er die ersten 100.000 Abonnenten, heute hat sein Hauptkanal über drei Millionen. Anfangs hoffte er nur, mit YouTube sein Studium finanzieren zu können, statt kellnern zu müssen.

Das ist der beste Job, den ich mir vorstellen kann.

Unternehmerisches Denken seit der Kindheit

Schon als Kind zeigte sich sein Geschäftssinn, etwa als er Hefte nach dem Lesen an seinen Bruder weiterverkaufte. Prägend war ein Minecraft-Server, auf dem er ein virtuelles Kaufhaus aufbaute, Shops vermietete und so zum reichsten Spieler wurde. Für eine Verlosungsaktion lud er sein erstes Video hoch, der Ursprung seines späteren Kanals.

Vom Solo-YouTuber zum Team

Sechs Jahre lang machte von der Laden alles allein, vom Drehen bis zum Schneiden. Als er von Gaming zu aufwendigen Vlogs und Motorsport wechselte, holte er sich seinen ersten Kameramann und gründete Team Spielkind. Das war ein Novum, denn in der Szene galten Solo-YouTuber, die alles selbst machen, als die echten Macher.

Das Geschäft hinter den Videos

Zum Höhepunkt beschäftigte von der Laden rund zehn Festangestellte. Das Unternehmen umfasste Merch in Eigenregie, eine Vermarktungsagentur für andere Creator und die eigene Produktion. Die Agentur entstand aus Unzufriedenheit mit früheren Netzwerken; den größten Gewinn brachten jedoch stets die YouTube-Videos selbst, weil sie kaum Kosten verursachen.

Zurück zum Solo-Unternehmer

Während der Corona-Zeit drehte von der Laden wieder allein und merkte, wie sehr ihm das Spaß macht. Mit Blick auf die Zahlen entschied er sich bewusst, das Drumherum abzubauen, weil die Videos zugleich am meisten Freude bereiten und am profitabelsten sind.

Alles, was für mich schön ist, hilft mir wirtschaftlich.

Mehr zu Felix und seiner Arbeit findest du auf: youtube.com/felixladen

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Felix von der Laden
48
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Auf einen Blick
Häufige Fragen zu
Felix von der Laden
Was ist Felix von der Ladens wichtigster Antrieb?

Spaß. Er sieht YouTube als den besten Job, den er sich vorstellen kann, und ist überzeugt, dass man in dem gut wird, was man mit Freude macht. Entscheidungen richtet er bis heute danach aus.

Wie hat Felix von der Laden früh unternehmerisch gedacht?

Schon als Kind, etwa als er Hefte an Geschwister weiterverkaufte. Prägend war ein Minecraft-Server, auf dem er ein virtuelles Kaufhaus aufbaute, Shops vermietete und so zum reichsten Spieler wurde. Daraus entstand auch sein erstes Video.

Wie groß war sein Unternehmen?

Zum Höhepunkt rund zehn Festangestellte. Das Unternehmen umfasste Merch in Eigenregie, eine Vermarktungsagentur für andere Creator und die eigene Videoproduktion. Den größten Gewinn brachten aber stets die YouTube-Videos.

Warum wurde Felix von der Laden wieder Solo-Unternehmer?

Während Corona drehte er wieder allein und merkte, dass ihm das am meisten Spaß macht und zugleich am profitabelsten ist. Deshalb baute er das Drumherum bewusst ab und konzentriert sich heute auf die Videos.

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