Okapi:Orbits Braunschweig

Die Hüter des Orbits

Zero-Waste im Weltall? Klingt nachhaltig abgespacet, ist es auch. Kristina Nikolaus sorgt mit ihrem Weltraumschrott-Startup für eine saubere Erdumlaufbahn.
Wir Menschen bekommen es zuverlässing hin, unseren Planeten nicht nur an der Oberfläche zu vermüllen, sondern auch im Orbit.

Dem zunehmenden Weltraumschrott hat Kristina Nikolaus, die 28-jährige Co-Gründerin des Space-Startups OKAPI:Orbits, den Kampf angesagt.

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Zero-Waste im Weltall? Klingt nachhaltig abgespacet, ist es auch. Kristina Nikolaus sorgt mit ihrem Weltraumschrott-Startup für eine saubere Erdumlaufbahn.
Gründerin von OKAPI:Orbits Kristina Nikolaus
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Riesige Satellitenschwärme umkreisen unseren Planeten, derzeit knapp 5.000. „Ohne sie würde unsere moderne Welt nicht funktionieren“, sagt Nikolaus: „Kommunikation, Navigationsgeräte, schnelles Internet, Wettervorhersagen“, zählt sie auf. Oder die Klimaforschung: „Satelliten dokumentieren die Höhe des Meeresspiegels oder den Zustand der Vegetation.“ Leider schwebt auch reichlich Müll über uns. Mehr als 900.000 Schrott-Geschosse rasen durch den Orbit: Ausgebrannte Raketen, Satellitentrümmer – die Amokfahrer bedrohen Satelliten und bemannte Raumfahrzeuge. „Kollisionen verursachen immense Schäden,“ erklärt Nikolaus: „Ab der Größe einer Murmel kann es zum Totalverlust eines Satelliten kommen.“

Der Umsatz der globalen Satellitenproduktion lag 2020 bei rund 12,2 Milliarden US-Dollar. Immer mehr Unternehmen befördern immer mehr Satelliten in die Erdumlaufbahn. Und verschärfen die Crash-Gefahr: „Viele Betreiber blenden das aus. Sie hoffen, dass nichts passiert.“ Angesichts der Überfüllung im All keine gute Strategie. Zerstörte Satelliten bedeuten schließlich noch mehr Trümmer. Hier setzt Nikolaus’ nachhaltige Mission an: Ihre Firma OKAPI:Orbits, die sie gemeinsam mit Forschern aus der TU Braunschweig im Jahr 2018 gründete, schützt Satelliten vor Kollisionen mit Weltraumschrott.

2020 ging die Plattform an den Start, inzwischen beobachte man 80 Satelliten, das Team sei auf 19 Personen gewachsen. Nikolaus ist zufrieden. Die KI-basierte Software sagt Zusammenstöße voraus und berechnet Ausweichmanöver: „Unsere Vision: Die Raumfahrt nachhaltiger gestalten.“ Je weniger neuer Schrott, desto zugänglicher bleibe der Orbit: „Wir verstehen uns als Hüter des Orbits. Damit diese Infrastruktur bestehen bleibt, die so wichtig ist für viele Innovationen auf der Erde. Und die uns hilft, mit den Herausforderungen der Zukunft klarzukommen.“

In den nächsten Jahrzehnten werden mehr als 70.000 Satelliten ins Weltall geschossen, prognostiziert Nikolaus. Die geschäftlichen Aussichten wachsen. Und dank OKAPI:Orbits hoffentlich nicht auch die Schrottmenge.

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Die Erde aus dem Weltall betrachtetZurück zur StartseiteSchwarzes Logo Lexware Tell Your Story

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