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Bild von Tijen vor türkisem Hintergrund - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Drei Mythen rund um Sichtbarkeit

Vernetze dich und mach’ dich sichtbar! Tijen Onaran ist Expertin für beides. Im Interview mit Despina Borelidis räumt sie mit gängigen Mythen auf.

Lachende Tijen steht vor pinkem Hintergrund - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Mithilfe ihrer Bücher „Die Netzwerkbibel“ und „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt“ haben sich viele Frauen in der Wirtschaft sichtbar platziert. Aber lohnt es sich dann noch, an der eigenen Sichtbarkeit zu arbeiten? Braucht es dazu eine Rampensau-Attitude? Und was, wenn das Netzwerk nur sich selbst empfiehlt?

"Wenn alle sichtbar sind: Leidet nicht auch die Sichtbarkeit aller?"

Klassischer Trugschluss. Denn keiner ist wie du! Jeder ist einzigartig, jeder hat ein USP. Deswegen ist Platz für alle da. Selbst wenn sich die Themen Tausender Experten überschneiden: Es gibt immer die eine, der wir folgen, weil uns ihre Ansprache gefällt, ihre Personality. Stichwort Personal Branding: Warum machst du, was du machst? Was ist dein Impact? Werde Agenda-Setter: Platziere neue Themen und positioniere dich. Hol dir Inspiration ohne "Vergleicheritis". Geh mit den Entwicklungen, transformiere dich und du wirst langfristig sichtbar.

"Für Sichtbarkeit brauche ich eine Rampensau-Attitude."

Wer sich positioniert, generiert Sichtbarkeit. Dafür braucht es Selbstvertrauen, kein Rampensau-Gen. Die Lautstärke für deine Themen und Zielgruppen lässt sich kalibrieren. Welcher Typ bist du? Welches Umfeld brauchst du, um bestmöglich wirksam zu sein? Oft reicht es, sich bei ausgewählten Personen sichtbar zu machen. Wichtig ist, dass du immer in der Lage bist, Werbung für dich zu machen: ohne Sales-Attitude, aber mit Inhalten.

"Die Bubble empfiehlt sich doch nur selbst."

An dem Mythos ist etwas dran. Deswegen empfehle ich allen, die einen Platz am Tisch haben: Denkt über neue Köpfe nach. Baut ein diverses Netzwerk auf. Sucht bewusst nach neuen Multiplikatoren – auch mit einer anderen Perspektive. Sichtbarkeit bringt Verantwortung mit sich: Es ist schön, sichtbar zu sein – die Steigerung ist, anderen eine Bühne zu geben. Das ist wahrer Einfluss in der Wirtschaft. Allen, die hart an ihrer Sichtbarkeit arbeiten, rate ich: Macht euch federführend in dem, was in eurer Macht steht. Das Entscheidende ist, dass wir die Veränderung, die wir uns wünschen, aktiv und positiv voranbringen!

Bild von oben fotografiert, mit Blick auf Tijens Schulter-Tattoo - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story
Auf einen Blick

Häufige Fragen zu

Tijen Onaran

Verliert Sichtbarkeit an Wert, wenn alle sichtbar sind?

Für Tijen Onaran ein klassischer Trugschluss: Niemand ist wie du, jede Person hat ein Alleinstellungsmerkmal, deshalb ist Platz für alle da. Selbst wenn sich die Themen tausender Fachleute überschneiden – es gibt immer die eine, der wir folgen, weil uns ihre Ansprache und ihre Persönlichkeit gefallen.

Braucht man dafür eine Rampensau-Attitüde?

Nein. Wer sich positioniert, erzeugt Sichtbarkeit – dafür braucht es Selbstvertrauen, kein Rampensau-Gen. Die Lautstärke für die eigenen Themen und Zielgruppen lässt sich kalibrieren, oft reicht es, sich bei ausgewählten Personen sichtbar zu machen. Wichtig sei nur, jederzeit für sich werben zu können – mit Inhalten statt Verkaufshaltung.

Empfiehlt sich das eigene Netzwerk nur selbst?

An diesem Mythos sei etwas dran. Ihr Rat an alle, die einen Platz am Tisch haben: über neue Köpfe nachdenken, ein diverses Netzwerk aufbauen und bewusst nach Multiplikatoren mit anderer Perspektive suchen. Sichtbarkeit bringe Verantwortung mit sich – die Steigerung sei, anderen eine Bühne zu geben.

Wie wird man langfristig sichtbar?

Indem man die eigene Positionierung klärt: Warum mache ich, was ich mache, und welche Wirkung hat es? Neue Themen setzen statt nur mitlaufen, sich Inspiration holen ohne ständigen Vergleich, und mit den Entwicklungen gehen. Wer sich mit verändert, bleibt langfristig sichtbar.

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