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Die Gründer:innen von Saya stehen Rücken an Rücken und lächeln.

Unterwegs mit einem sicheren Gefühl

Abends oder zu später Stunde noch allein unterwegs sein: Die Angst ist für Viele ein ständiger Begleiter. Vor allem Frauen kennen das Gefühl von Verunsicherung, das sie im Dunkeln einen Blick über die Schulter werfen lässt. Das möchten David Jakubowicz und Anastasia Merz, die Gründer:innen von SAYA, ändern – mit einem stylischen Ring, der per Knopfdruck einen Notfallalarm auslöst. Die beiden waren mit ihrer Gründungsidee Teil unserer Top 10 im Kampf um 100.000 Euro Startkapital.

Gerade für Frauen gehören Belästigungen und sexuelle Gewalt zu den größten Problemen in Deutschland, was unter anderem eine Umfrage von Ipsos aus dem Jahr 2019 bestätigt. David und Anastasia, die Gründer:innen von SAYA – die Kurzform von „Safe as you are“ –, haben das erkannt: „Wir wollen das Selbstbewusstsein stärken und Menschen ermächtigen, sich sicherer zu fühlen und im Ernstfall effektiv zu handeln.“

Die Lösung: Ein smarter Ring, der bei Gefahr einen lauten Alarm von etwa 105dB auslöst. Der Alarmknopf an der Innenseite des modischen Rings ist auch dann auslösbar, selbst wenn die Hände festgehalten werden. Die zugehörige kostenlose App ermöglicht es, Notfallkontakte zu hinterlegen, die automatisch im Alarmfall benachrichtigt werden. Zusätzlich zeigt sie wichtige Hilfe-Hotlines, kann einen Fake-Anruf auslösen und hält Tipps zur Selbstverteidigung bereit.

Was macht die Business-Idee so besonders?

Die Idee kam David während einer langen Nacht in der Düsseldorfer Altstadt mit seiner Freundin Anastasia und ihren Freundinnen: Sie erlebten gleich mehrere beunruhigende Situationen, die sie veranlassten, auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und auf Taxis umzusteigen, um sich sicherer zu fühlen.

Niemand sollte sich auf dem Heimweg unsicher fühlen und jemanden anrufen oder den Live-Standort senden.

Diese Erfahrung hat das junge Gründer:innen-Duo dazu motiviert, mit SAYA ein Produkt zu entwickeln, das Frauen ein stärkeres Sicherheitsgefühl und das Vertrauen gibt, dass sie sich in Notsituationen besser schützen können. Aber: Nicht nur Frauen gehören zur Kernzielgruppe. Auch Menschen mit anderem Geschlecht sowie ältere Personen, die zum Beispiel in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, kann der Ring mehr Sicherheit bieten.  

Frauenhand mit dem Ring von Saya am Finger.
Frauenhand mit dem Ring von Saya am Finger, im Hintergrund sind beide Gründer:innen zu sehen.

Wie würde SAYA investieren?

Mit dem Startkapital würde das Team die Entwicklung des SAYA Rings abschließen und eine erste kleine Serienfertigung realisieren. Die ersten Ringe können Nutzer:innen voraussichtlich im Sommer 2024 erwerben. Gleichzeitig sollen auch Unternehmen auf das Angebot aufmerksam gemacht werden, um ihren Mitarbeitenden mehr Schutz am Arbeitsplatz zu gewähren. Auch dafür braucht es finanzielle Ressourcen, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

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