Die beiden Gründer von EcoPhi vor Boden-Solaranlage in Afrika - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Wasser und Strom für alle

Sebastian und Max halten Solar- und Trinkwasseranlasen in den abgelegensten Orten der Welt am Laufen – dank digitaler Fernwartung

Eine Gruppe von Menschen füllen Wasser in Kanister ab - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Manchmal hängt es einfach an einem losen Kabel:

Ob ein ganzes Dorf in Kenia im Dunkeln sitzt, weil die Solaranlage ausfällt. Oder ob die Trinkwasseraufbereitung für 10.000 Menschen in einer äthiopischen Landgemeinde streikt. „Es werden selbst in den abgelegensten Orten Afrikas immer mehr Solar- oder Trinkwasseranlagen gebaut“, erklärt Max Spannagel, Gründer von EcoPhi aus Karlsruhe. Das Problem: „Viele Anlagen werden ineffizient betrieben oder falsch genutzt, weil nach dem Bau keine Techniker mehr vor Ort sind, die sich auskennen.“

Er kennt sich mit dem Thema bestens aus. Gemeinsam mit seinem Gründerkollegen Sebastian Zenz reiste er viele Jahre lang als Entwicklungshelfer in afrikanische Länder, um Solaranlagen und Trinkwassersysteme zu errichten. „Entwicklungszusammenarbeit ist gut, aber wenn sich später keiner um die Anlagen kümmert, bringt es nichts“, sagt Sebastian.

Zwei Männer stehen und beurteilen eine Statistik - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story
Foto von Sebastian und Asmelash, Gründer von EcoPhi - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Muss nicht sein, dachten sich die beiden Ingenieure. Ihre Lösung: Fernüberwachung und -steuerung, speziell entwickelt für abgelegene Regionen in Entwicklungsländern. „Mit unserem Remote-Monitoring-System können wir Solaranlagen oder Wassersysteme durchgehend überwachen“, erklärt Max: „Vor allem ist unsere Monitoring-Box ziemlich robust. Und sie kann auch von Nicht-Technikern vor Ort installiert werden.“

Bei uns laufen Daten aus aller Welt zusammen. Wir haben immer im Blick, dass alles läuft

2020 gründeten die beiden Ingenieure ihr Unternehmen EcoPhi, sechs Beschäftigte arbeiten inzwischen an der ausgeklügelten Sensortechnik und der Software.

Teamfoto EcoPhi - Beitragsbild von Lexware Tell Your Story

Über 50 Anlagen, die meisten davon in Afrika, werden schon mithilfe der Box aus Karlsruhe überwacht, seit Neuestem auch in Südamerika. Tendenz steigend. Die Boxen sind einfach, aber effizient. Einmal eingerichtet, übertragen sie alle wesentlichen Daten an eine Cloud-Plattform. Technische Probleme oder Benutzerfehler fallen sofort auf. „Remote-Monitoring ist an sich ja nicht außergewöhnlich“, sagt Max: „Aber wir wissen genau, was es für die Menschen vor Ort bedeutet, wenn solche Anlagen besser laufen und weniger stillstehen. So macht Arbeit für uns wirklich Sinn.“

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