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Die Gründer von Inflabi stehen Rücken an Rücken und lächeln.

Wenn Lifestyle auf Sicherheit trifft

Im Profi-Radsport unabdingbar, aber im Alltag? Hier erweist sich ein Helm oft als sperriges Zusatzgepäck oder lästiger Styling-Killer. Für die Gründer Max Klyk, Julian Wiebke und Jonas Engelhardt ist das keine brauchbare Entschuldigung, weshalb sie mit Inflabi das Tragen von Sicherheitsausrüstung attraktiver machen möchten. Mit ihrer Idee waren sie Teil unserer Top 10, die umunser Startkapital in Höhe von 100.000 Euro kämpften.

Der Gedanke zu Inflabi entstand aus der gemeinsamen Leidenschaft zum Radsport. Auf der vielen gemeinsamen Touren stellten sich die Gründer die Frage: Warum trägt man beim Radsport selbstverständlich einen Helm, oftmals aber nicht im Alltag? Die Gründungsidee für innovative, moderne Schutzausrüstung war geboren. Unter dem Motto „Welcome a world where lifestyle meets safety“ entwickeln die drei Radsportfreunde mit vollem Elan den ersten Prototypen ihres Lufthelms.

Ihr Plan: Weg vom öden Fahrradhelm, der nur widerwillig Gebrauch findet, hin zu einer Ausrüstung die nicht nur optisch gefällt, sondern höchsten Schutz garantiert. Durch die Verbindung von Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit streben Max, Julian und Jonas danach, Sicherheit neu zu definieren.

Was macht die Business-Idee so besonders?

Bei ihrer Mission stieß das Gründer-Trio immer wieder auf zahlreiche Hürden: vom jahrelangen Weg zur Zertifizierung ihres Prototypens, über bürokratische Ärgernisse bis hin zu finanziellen Engpässen. „Seit neun Monaten haben wir kein Gehalt und kein Stipendium mehr und halten uns gerade so über Wasser mit Erspartem," berichtet Jonas. Ein Grund aufzugeben? Keine Option für die jungen Unternehmer, denn ihre Selbstständigkeit gibt den Gründern die Freiheit, kreativ zu sein, Herausforderungen anders und innovativ anzugehen und Lösungen zu finden, die außerhalb des Gewöhnlichen liegen.

Unsere Technologie ist erweiterbar und in Produkten wie einem Protektor oder anderen Sicherheits­produkten umsetzbar.

Der aufblasbare Fahrradhelm ist dabei nur der Anfang. Für die Zukunft haben die Inflabi-Gründer große Pläne und möchten ihre Technologie in weitere Schutzkleidungen und Protektoren integrieren. Von der Erweiterung ihrer Produktpalette verhoffen sie sich ihre Mitmenschen davon zu überzeugen, dass Lifestyle und Sicherheit sehr wohl Hand in Hand gehen können. Doch damit ist noch längst nicht Schluss – denn Maximilian, Julian und Jonas verfolgen einen ambitionierten Traum. Ihre Vision: Dass jeder einen Inflabi hat oder zumindest einen Freund, der einen hat – weltweit.

Die Gründer von inflabi präsentieren ihre Erfindung: einen aufblasbaren Helm.
Die beiden Gründer von inflabi halten den aufblasbaren Helm in ihren Händen.

Wie würde Inflabi investieren?

Zunächst würde das Trio einen Teil des Geldes dafür verwenden, die ersten Werkzeuge zu kaufen, die für die Massenproduktion der Helme nötig sind. Dies ist ein wichtiger Schritt, um von Prototypen zu marktfähigen Produkten zu gelangen. Ein weiterer bedeutender Teil des Budgets wäre für Marketing vorgesehen. Durch gezielte Marketingmaßnahmen können die Gründer nicht nur ihr Produkt bekannter machen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Sicherheit im Alltag erhöhen.

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